Archiv für August 2007
The Venetian Macao in Macau – und nicht in Las Vegas – ist das größte und teuerste Kasino der Welt. 2,5 Mrd. Euro hat der Unternehmer Sheldon Adelson in das Kasino investiert.
Im Kasino „The Venetian Macao“ gibt es 850 Spieltische, 3000 Hotelzimmer, 350 Geschäfte, 30 Restaurants, Theater, Arena und „schier endloser“ Messefläche.
FTD: „Noch vor zehn Jahren war Macau berüchtigt für schmuddelige Spielhallen und billige Bordelle. Heute ist die Insel Trendsetter – und asiatisches Wirtschaftswunder ganz besonderer Art. Mit 23 Prozent Wachstum im vergangenen Jahr schlägt Macau selbst das Mutterland China.“
In Macau wird kräftig gebaut: Kasinos, Hotels, Einkaufszentren – „die wichtigsten Kasinobetreiber der Welt drängen hierher“. Und in Macau lässt sich laut FTD inzwischen mehr Geld verdienen, als in Las Vegas. [...]
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taz: “… die im europäischen Vergleich extrem niedrige Staatsquote, die Deutschland mittlerweile erreicht hat. Weil ein immer geringerer Anteil der Wirtschaftsleistung durch öffentliche Kassen fließt, hinkt Deutschland auch bei den Ausgaben für Bildung und Infrastruktur hinterher.”
Die Staatsquote beschreibt den Anteil am Brutto-Inlandsprodukt, der durch öffentliche, staatliche Ausgaben verursacht wird. Und diese Staatsquote besteht naturgemäß aus sehr zahlreichen einzelnen Bestandteilen. [...]
Lesen Sie weiter: Staatsquote und Wirtschaftsleistung der öffentlichen Kassen ...
Der Tagesspiegel nennt heute seine Sicht auf die Zutaten eines Sommerurlaubs für viele Ehepaare: Sonne, Strand und Streit. Und nach dem Urlaub die Scheidung.
Nun ist das ja aus psychologischer Sicht ein altes Thema. Und so nennt der Tagesspiegel dann auch die Hauptproblemfelder: Man sieht sich viel mehr als im normalen Alltag und im Alltag unterdrückte Konflikte brechen wieder aus.
Na ja, egal.
Was interessant ist:
Lesen Sie weiter: Scheidung nach dem Sommer-Urlaub ...
Ich hatte die letzten Tage in die Presse geschaut und darüber geschrieben.
Und mir stellte sich von Tag zu Tag immer aufdringlicher die gleiche Frage: War unsere Presse vor zehn Jahren auch schon so?
Und daraus folgernd: Sollte man statt PresseSchau lieber PresseBeschau sagen?
Ich mein ja bloß liebe taz, FTD, Handelsblatt und Focus-TV.
Nur vier Tage. Nur ein paar Zeitungen und eine Informationssendung. Zustände sind das hier.
Unter aktuellnews.de klaut ein - laut Denic (Impressum hat er trotz kommerzieller Webseite nicht): Ahmet Polat, Keiser Rev., 06630 Berlin - (Update: Ja die Adresse ist wohl gefälscht liebe Denic!) meine und anderer Leute Artikel. Entweder ein Stückchen davon oder gleich den ganzen Artikel.
Das hängt davon ab, ob man den Artikel in seinem Blog auf der Startseite nur anteasert - dann klaut er nur diesen Teil, oder auf der Startseite ganze Artikel veröffentlich, dann klaut er den ganzen Artikel.
Die geklauten Artikel sind reichlich mit Werbung aufgefüllt - der Content-Dieb will ja was verdienen: [...]
Lesen Sie weiter: aktuellnews.de Content-Dieb und Google ist völlig blind geworden ...
Nur falls sich Jemand wundert, warum - letzte Woche schon - die Artikel immer im sehr kurzen Abstand veröffentlicht wurden: Offline-Bloggen.
Dort wo ich lese und schreibe habe ich keinerlei Internetzugang. Noch.
Frankfurter Rundschau: “Als Schulreif gilt ein Kind, wenn man ihm zutraut, im ersten Schuljahr erfolgreich am Unterricht teilzunehmen. Dabei spielt der körperliche, seelische und soziale Entwicklungsstand eine Rolle.”
Im konkreten Artikel ging es um ein Kind portugisischer Eltern, welches von der Grundschule Nieder-Erlenbach als nicht schulreif eingeschätzt wurde.
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Lesen Sie weiter: Schulreife und Einschulung von Kann-Kindern ...
Fingierte Adressen, vorgestäuschte Trennungen, Religionszugehörigkeit und erfundene Tagesmütter nennt die Financial Times Deutschland als häufigste Methoden von Eltern, um ihr Kind an einer anderen Grundschule anzumelden, als das Wohnortprinzip vorsieht.
Das Wohnortprinzip besagt, dass die Eltern ihre Kinder grundsätzlich an der Grundschule anmelden müssen, in deren Einzugsgebiet sie wohnen - somit in der Regel die dem Wohnort nächste Grundschule.
Wahlmöglichkeiten der Grundschule sind im Wohnortprinzip nicht vorgesehen. Ausnahmen davon werden nur selten gemacht.
Tricks, die gegen das Wohnortprinzip angewendet werden:
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Lesen Sie weiter: Schulwahl und Wohnortprinzip ...
Focus-TV – Thema richtiges Radfahren. Ein von Focus-TV engagierter Profi (-Berater / -Trainer) stattet eine Familie unter anderem mit Fahrradhelmen aus. Er demonstriert die Wichtigkeit einen Fahrradhelm zu tragen mit zwei Wasser-Melonen, die er aus etwa Schulterhöhe fallen lässt: eine ohne Helm – Matsch, eine mit Helm – völlig in Ordnung.
Und dann kommt es Fahrradhelm-Innenseite in Nahaufnahme – zu sehen ein CE-Kennzeichen. Und was sagt Focus-TV? Dass dieses Kennzeichen ganz wichtig sei, weil es geprüfte Qualität bedeutet.
Wie jetzt? CE-Kennzeichen und geprüfte Qualität?
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Lesen Sie weiter: Bei Focus-TV bedeutet das CE-Kennzeichen geprüfte Qualität ...
Heute habe ich mir nach langer Zeit wieder die Arbeit gemacht und habe Links zu Artikeln gesucht, die ich in der Papierausgabe einer Zeitung - Handelsblatt - gelesen habe. Einmal hatte ich Erfolg, einmal nicht.
Erfolg hatte ich nicht auf handelsblatt.com, sondern auf google.de mittels der Suche: “site:handelsblatt.com Artikelname” .
Und da kommen wir wieder zu dem Punkt, der mich genauso bei der taz, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagzeitung und so weiter stört: Nutze ich die Seiteninterne Suche der jeweiligen Onlineausgabe, werde ich immer zu den kostenpflichtigen Artikeln geführt, obwohl viele (Handelsblatt), einige (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) oder alle (taz) Artikel auch kostenlos online nachzulesen sind.
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Lesen Sie weiter: Links zu Papierartikeln ...
Mattel ruft Plastikspielzeug aus China zurück – gleich zweimal. Im gestrigen Handelsblatt ist ein Interview mit Jörg Mähler, Geschäftsführer des TÜV Rheinland in Hongkong.
Welche Artikel aus China sind besonders von Schadstoffen betroffen?
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Lesen Sie weiter: Riecht das Plastik-Spielzeug unangenehm? Warnzeichen für Schadstoffe bei Mattel und anderen ...
Im Handelsblatt gibt es Gestern einen Artikel von Thomas Ludwig über den Erfolg des neuen Elterngelds.
Darin gibt es auch einen kleinen Kasten: “Elterngeld – so läuft es”:
“Höhe
Das Elterngeld beträgt 67 Prozent des entfallenden Nettoeinkommens (Durchschnitt der letzten zwölf Monate), …”
Ich bin sehr irritiert, dass ich in solch einem Qualitätsmedium wie dem Handelsblatt die – in meinen Augen – Desinformation einfach 1:1 übernommen sehe.
Das Elterngeld ist in Wirklichkeit wesentlich geringer!
Zuerst einmal fallen bei der Berechnung des Nettoeinkommens Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld weg. Diese zählen ja wohl auch zum durchschnittlichen Nettoeinkommen eines Jahres, aber nicht für unseren Gesetzgeber. Die irrwitzige Begründung: Es beruhe nach der Geburt auf Zufall, ob eine solche Einmalzahlung im Zeitraum des Elterngeldbezugs anfallen würde.
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Lesen Sie weiter: Das Handelsblatt sollte beim Thema Elterngeld nachsitzen ...
Der PKV-Bundesverband hat eine Empfehlung beschlossen, nachdem die privaten Krankenversicherungen ab sofort bei bisher Nichtversicherten auch laufende Behandlungskosten nach einer Karenzzeit von drei bzw. acht Monaten übernehmen sollen.
Seit Juli 2007 können sich Versicherte, die früher Privat krankenversichert waren, ohne Risikoprüfung in einen Standardtarif der PKVs privat krankenversichern. Dieser PKV-Standardtarif entspricht im Leistungsumfang den gesetzlichen Krankenkassen und ist in der Beitragshöhe auf den Höchstbetrag der gesetzlichen Krankenversicherung – in Höhe von rund 500 Euro – begrenzt.
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Lesen Sie weiter: Private Krankenversicherung erst wenn man krank ist abschließen? ...
Für US-Amerikaner ist Urlaub ein Luxusgut. Wie ich heute in der Frankfurter Neuen Presse (FNP) lese, ist Urlaub in den USA noch “unbeliebter”, knapper geworden als ohnehin schon.
Dass die Amerikaner wenig Urlaub haben, war mir bekannt, irgendwas von zwei Wochen, also 14 Tagen hörte ich mal. Aber selbst diese knappe Urlaubszeit nehmen viele Amerikaner nicht mehr in Anspruch.
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Lesen Sie weiter: USA: Amerikaner und Urlaub als Luxusgut ...
Pharma-Referent der Arbeitsmarkt! Jobangebote noch und nöcher! Und sogar ausbilden tun dich die Pharmakonzerne!
Das war mal vor ein paar Jahren.
Jetzt sieht es anders aus – FNP: “Opfer dieser Entwicklung ist auch bei den Bad Vilbelern der deutsche Generika-Vertrieb bei den Ärzten. Pharma-Referenten, die normalerweise die Medikamente bei den Ärzten platzieren, werden durch die Rabatt-Verträge überflüssig. “Ich kann nicht einen großen Stamm von Vertriebsmitarbeitern aufrechterhalten, die keinen Einfluss mehr haben auf die Verordnungen der Ärzte”, erkläre Retzlaff. Zum Juli hat Stada bereits 50 der 250 betroffenen Vertreter-Stellen gestrichen. Ein weiterer Jobabbau scheint nach Retzlaffs Darstellung unvermeidlich.”
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Lesen Sie weiter: Rabattverträge: Pharma-Referenten werden arbeitslos ...
Da möchte ich erstmal nur ganz kurz sagen: Steckt euch eure Imagekampagne in den Arsch und steckt das Geld in eine Produktsicherheitskampagne bei euren Zulieferern in China.
Für PR und Werbung ist immer Geld da, für die Sicherheit von Produkten für Kinder – Spielzeug – nicht. Da kann es der billigste, vergifteste Schrott sein. Nicht die Qualität, sondern das Markenimage – Werbung und PR – verkaufen Spielzeug, oder sehe ich das falsch?
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Lesen Sie weiter: Mattel ruft schon wieder vergiftetes Spielzeug zurück und startet Imagekampagne ...
Alan Greenspan wird von der Deutschen Bank als Berater engagiert. FTD: “Dabei werden die Stimmen lauter, dass der an der aktuellen Kreditkrise mit schuld ist.”
Da wir heute schon beim Thema sind: “Tatsächlich hat nicht nur die Senkung der Zinsen auf das historische Tief von 1,0 Prozent die Exzesse am US-Häusermarkt begünstigt. Zu den Subprime-Krediten hat sich Greenspan lange sehr optimistisch geäußert. Noch im April 2005 pries er die Vorzüge der Subprime-Industrie und ihrer Instrumente – inklusive der in den USA gängigen variablen Zinsen. Genau die sind es, die jetzt vielen Hausbesitzern zum Verhängnis werden.” [...]
Lesen Sie weiter: Alan Greenspan als Berater der Deutschen Bank und die US-Immobilienkrise ...
Am Nordpol ist ein Eis-Kalter Krieg um Rohstoffe ausgebrochen. FTD: “Der Klimawandel lässt die Anrainerstaaten des Nordpols verrückt spielen: In der Hoffnung auf schmelzendes Eis und neue Rohstoffe stecken sie ihre Claims ab. Im Vordergrund steht die Show – die Erwartungen sind überzogen.”
“Die steigenden Temperaturen lassen die Eiskappe um den Nordpol schmelzen. Wissenschaftler befürchten, dass die Arktis schon 2040 fast komplett eisfrei werden könnte. Damit wäre die Ausbeutung der Rohstoffe einfacher.” [...]
Lesen Sie weiter: Eis-Kalter Krieg um Rohstoffe in der Arktis ...
Die Financial Times Deutschland (FTD) hat in ihrer heutigen Papierausgabe einen Artikel von Kevin Allison über Apple und Steve Jobs, der sich in weiten Teilen um die Produktvorstellung vor ein paar Tagen drehte.
In dem Artikel kommt auch folgendes Bild des “neuen iMac” vor: [...]
Lesen Sie weiter: Die FTD verzaubert ein Cinema-Display mit zwei iSight-Kameras zum neuen iMac ...
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