Alan Greenspan als Berater der Deutschen Bank und die US-Immobilienkrise
Alan Greenspan wird von der Deutschen Bank als Berater engagiert. FTD: “Dabei werden die Stimmen lauter, dass der an der aktuellen Kreditkrise mit schuld ist.
…
Tatsächlich hat nicht nur die Senkung der Zinsen auf das historische Tief von 1,0 Prozent die Exzesse am US-Häusermarkt begünstigt. Zu den Subprime-Krediten hat sich Greenspan lange sehr optimistisch geäußert. Noch im April 2005 pries er die Vorzüge der Subprime-Industrie und ihrer Instrumente – inklusive der in den USA gängigen variablen Zinsen. Genau die sind es, die jetzt vielen Hausbesitzern zum Verhängnis werden.”
Alan Greenspan schreibt auch ein Buch: “Von seinem Buch sind Erklärungen zu solchen Irrtümern nicht zu erwarten. Denn laut Buchbeschreibung geht es darin um die vorherige Krise…”
“Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann schwärmte gestern im “Wall Street Journal”, er bewundere Alan Greenspans Fähigkeit, “sehr komplexe Themen und Situationen in einfachen Worten zu beschreiben”. Der so Gerühmte verkündete per “Frankfurter Allgemeiner Zeitung”, er kenne und bewundere Ackermann seit Jahren.”
Alan Greenspan wird “Senior Advisor” der Deutschen Bank, allerdings nur für die Investmentbankingsparte. “Denn in der Vermögensverwaltung, für die Bank ebenfalls ein wichtiges Geschäft, berät Greenspan bereits den größten deutschen Wettbewerber: die Allianz respektive deren Rentenfondstochter Pimco.”
Literatur: Financial Times Deutschland: “Der Coup mit “Mister ein Prozent”" von Angela Maier und Mark Schrörs, 14. August 2007, Seite 1.
Abgelegt unter: Unternehmen, Verdienen 14. August 2007 12:36
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