Beginnen Sie Ihre Finanzplanung sofort
Sie haben den Überblick über Ihre Finanzen verloren und es sammeln sich jeden Monat mehr Schulden an? Das geht sehr vielen Menschen so. Von alleine wird es aber garantiert nicht besser, stecken Sie den Kopf nicht in den Sand. Beginnen Sie Ihre Finanzplanung - in kleinen Schritten - und gewinnen Sie wieder finanzielle Selbstständigkeit. Beginnen Sie sofort.
Sammeln Sie erst einmal alle Einnahmen und vor allem Ausgaben zusammen. Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und erstellen Sie eine Tabelle, wobei links die Zeilen die verschiedenen Einnahmen und Ausgaben aufnehmen und oben die Spalten die Monate für die laufende Finanzplanung enthalten.
Als Einnahmen kommen vor allem Lohn und Gehalt, Altersrente, Pensionen, Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, Dividenden und Zinsen aus Geldanlagen und Vermögen, staatliche Leistungen wie Rente, Kindergeld, Wohngeldzuschuss, Arbeitslosengeld und Sozialhilfe in Betracht.
Bei den Ausgaben sollten Sie genau hinschauen, dass Sie nichts vergessen. Setzen Sie vor allem für die kleinen Ausgaben nebenbei einen realistischen Betrag an, damit Sie einen wirklichen Überblick über Ihre finanzielle Situation gewinnen können. Genaue Werte für diese kleinen Ausgaben, die sich monatlich meist recht stark aufsummieren, erhalten Sie durch die Führung eines Haushaltbuches (in den nächsten Teilen der Serie).
Suchen Sie am besten in den Rechnungen und Kontoauszügen nach Ihren monatlichen Ausgaben: Miete und Nebenkosten (Strom, Gas, Heizung, Wasser und Nebenkosten an den Vermieter)*, monatlicher Grundbetrag für die Haushaltsführung, Kleidung und Essen (Schätzung und Haushaltsbuch), laufende Verträge wie Versicherungen, Sparverträge, Kreditraten (auch z. B. Kreditkarten, Versandhäuser und Steuernachzahlungen), Auto- und Fahrtkosten, Telefon(e), Rundfunkgebühren, Zeitschriftenabos, Gewerkschaftsbeiträge, Kosten für die Freizeitgestaltung wie Fitnessstudio, Vereine…
* Wenn Sie selbst ein Haus besitzen, fallen zusätzliche und andere Kosten wie z. B. Kreditrate, Grundsteuer, Hausversicherungen, Rücklagen für Reparaturen und weiteres an.
Überlegen Sie, was außer den genannten Ausgaben noch für Sie zutrifft. Dann stellen Sie den Einnahmen die Ausgaben gegenüber und legen den Zettel bitte nicht vor Schreck weg, sondern werden sich der Zahlen bewusst.
Danach können Sie anfangen diese Ausgaben nach Wichtigkeit zu bewerten und vermeidbare und unwichtige Ausgaben zu finden (in den nächsten Teilen der Serie).
Abgelegt unter: Haushalten, Schuldnerisches 7. June 2005 22:58
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:
Gewinnen Sie einen Überblick über Ihre täglichen Ausgaben
Private Krankenversicherung erst wenn man krank ist abschließen?
Deutsche Telekom Mogelpackung: T-Com Sprachflatrate nur in das eigene Netz
Bahn-Fahrpreise: Vergleich mit variablen oder gesamten Autokosten?
Kommentare geschlossen.