Einträge in der Rubrik: Gelesen
Im Handelsblatt gibt es Gestern einen Artikel von Thomas Ludwig über den Erfolg des neuen Elterngelds.
Darin gibt es auch einen kleinen Kasten: “Elterngeld – so läuft es”:
“Höhe
Das Elterngeld beträgt 67 Prozent des entfallenden Nettoeinkommens (Durchschnitt der letzten zwölf Monate), …”
Ich bin sehr irritiert, dass ich in solch einem Qualitätsmedium wie dem Handelsblatt die – in meinen Augen – Desinformation einfach 1:1 übernommen sehe.
Das Elterngeld ist in Wirklichkeit wesentlich geringer!
Zuerst einmal fallen bei der Berechnung des Nettoeinkommens Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld weg. Diese zählen ja wohl auch zum durchschnittlichen Nettoeinkommen eines Jahres, aber nicht für unseren Gesetzgeber. Die irrwitzige Begründung: Es beruhe nach der Geburt auf Zufall, ob eine solche Einmalzahlung im Zeitraum des Elterngeldbezugs anfallen würde.
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Der PKV-Bundesverband hat eine Empfehlung beschlossen, nachdem die privaten Krankenversicherungen ab sofort bei bisher Nichtversicherten auch laufende Behandlungskosten nach einer Karenzzeit von drei bzw. acht Monaten übernehmen sollen.
Seit Juli 2007 können sich Versicherte, die früher Privat krankenversichert waren, ohne Risikoprüfung in einen Standardtarif der PKVs privat krankenversichern. Dieser PKV-Standardtarif entspricht im Leistungsumfang den gesetzlichen Krankenkassen und ist in der Beitragshöhe auf den Höchstbetrag der gesetzlichen Krankenversicherung – in Höhe von rund 500 Euro – begrenzt.
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Für US-Amerikaner ist Urlaub ein Luxusgut. Wie ich heute in der Frankfurter Neuen Presse (FNP) lese, ist Urlaub in den USA noch “unbeliebter”, knapper geworden als ohnehin schon.
Dass die Amerikaner wenig Urlaub haben, war mir bekannt, irgendwas von zwei Wochen, also 14 Tagen hörte ich mal. Aber selbst diese knappe Urlaubszeit nehmen viele Amerikaner nicht mehr in Anspruch.
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Pharma-Referent der Arbeitsmarkt! Jobangebote noch und nöcher! Und sogar ausbilden tun dich die Pharmakonzerne!
Das war mal vor ein paar Jahren.
Jetzt sieht es anders aus – FNP: “Opfer dieser Entwicklung ist auch bei den Bad Vilbelern der deutsche Generika-Vertrieb bei den Ärzten. Pharma-Referenten, die normalerweise die Medikamente bei den Ärzten platzieren, werden durch die Rabatt-Verträge überflüssig. “Ich kann nicht einen großen Stamm von Vertriebsmitarbeitern aufrechterhalten, die keinen Einfluss mehr haben auf die Verordnungen der Ärzte”, erkläre Retzlaff. Zum Juli hat Stada bereits 50 der 250 betroffenen Vertreter-Stellen gestrichen. Ein weiterer Jobabbau scheint nach Retzlaffs Darstellung unvermeidlich.”
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Am Nordpol ist ein Eis-Kalter Krieg um Rohstoffe ausgebrochen. FTD: “Der Klimawandel lässt die Anrainerstaaten des Nordpols verrückt spielen: In der Hoffnung auf schmelzendes Eis und neue Rohstoffe stecken sie ihre Claims ab. Im Vordergrund steht die Show – die Erwartungen sind überzogen.”
“Die steigenden Temperaturen lassen die Eiskappe um den Nordpol schmelzen. Wissenschaftler befürchten, dass die Arktis schon 2040 fast komplett eisfrei werden könnte. Damit wäre die Ausbeutung der Rohstoffe einfacher.” [...]
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So unterschiedlich kann die Bewertung ausfallen: taz – die tageszeitung spricht von “Notenbanken füttern Spekulanten” und die Financial Times Deutschland spricht von “Notenbanken beruhigen Finanzmärkte”. Beide jeweils heute auf der ersten Seite.
Taz: “Die Europäische Zentralbank zahlt erneut fast 50 Milliarden Euro an Geldinstitute. Damit soll der Kreditmarkt vor dem Kollaps bewahrt werden. Die Finanzspritze hilft auch Hedge-Fonds-Managern.” Daneben ein Bild von einem jungen Mann, der mit schwarzen Lacklederschuhen, Anzughose, Hemd, Krawatte und Sonnenbrille sich gerade auf einem großem Berg Geld eine Zigarre mit einem Geldschein anzündet.
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In einem Artikel zu den Vorteilen, dem Vorgehen und den Kosten und Gewinn bei der energetischen Gebäudesanierung finde ich ein Detail beim Kapitel über die Wärmedämmung der Außenwand sehr bemerkenswert, weil wahrscheinlich sehr wenig beachtet:
“”Wer die Dämmung nicht einpackt, kann einpacken.” … Hier müssten Bauherren höllisch aufpassen, denn eine Dämmung funktioniere nur dann, wenn sie in Folie eingepackt werde und zum Raum hin luftdicht abgeschlossen sei. Wer das ignoriere, spare zwar etwas Zeit und Material. Das Ergebnis sei jedoch ein schwerer Bauschaden.” * [...]
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Alexander Dibelius - Deutschland-Chef von Goldmann Sachs - über Zyklen bei Transaktionen mit Private Equity:
“Auch unsere Branche ist ausgesprochen zyklisch”, sagt er. Erst scheuen alle das Risiko. Dann verdient der Erste Geld. Plötzlich wollen alle dabei sein und Gewinne machen, aber sie vernachlässigen die Risiken. “Jetzt scheint es mit der Politik des billigen Geldes erst einmal vorbei zu sein.”
Das kann man genauso auch auf andere Bereiche beziehen - von Tulpenblüten bis Web 2.0.
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Im aktuellen Spiegel* ist ein längerer Artikel über die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung in Indien. Neben sehr viel positivem gibt es in diesem Artikel einen Abschnitt über die Situation der Bauern in Indien.
“… als der Bauer Punjaram Kubde aufstand und in den Nebenraum ging, wo die Saatsäcke lagerten, die Düngemittel und das Gift. Er goss Pestizid in einen Metallbecher und trank. Seine Frau fand ihn am Morgen tot auf dem Steinboden.” …
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“”Noch in diesem Jahrhundert wird ein Baby auf dem Mond geboren.” Diese Vorstellung Wernher von Brauns erweitern amerikanische Forscher jetzt um eine zusätzliche Dimension: Eine ungewisse Energie- und Rohstoffzukunft werde die Menschheit schon um die Jahrtausendwende zur Kolonisation des Sonnensystems zwingen.”
Aus welchem Jahr stammt dieses Zitat? [...]
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Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) hat in ihrer aktuellen Ausgabe einen Artikel über Tasmanische Teufel und die Bedrohung der gesamten Population durch Krebs.
Der Krebs wird in diesem Fall von Tier zu Tier übertragen. Bei den Tasmanischen Teufeln zumeist durch die ständigen gegenseitigen Rangeleien und Bisse - vor allem beim Fressen.
Der Artikel geht auch darauf ein, dass eine Krebsübertragung auch von Mensch zu Mensch stattfinden kann. In seltenen Fällen ist es in der Transplantationsmedizin möglich, dass Krebszellen vom Organspender an den Organempfänger übertragen werden und dort auch tatsächlich Krebs verursachen.
Die geschieht aber nur dann, wenn Organspender und Empfänger sehr nah verwandt sind - “… vermutlich, weil sich auch die Immunsysteme vom Empfänger und Spender sehr ähnlich sind.”
Die Frage die ich mir stelle ist, ob es wirklich nur in der Transplantationsmedizin zur Krebsübertragung bzw. Ansteckung von Mensch zu Mensch kommt.
Das kann aus meiner Sicht verneint werden, wie das Beispiel des Gebärmutterhalskrebses zeigt. Dieser wird bei Frauen durch Viren (humane Papillomviren (HPV)) ausgelöst, mit denen sie zumeist als Jugendliche beim Geschlechtsverkehr infiziert wurden.
Ich glaube, dass es in Zukunft noch etliche neue Erkenntnisse zur Übertragung und Ansteckung von Krebs geben wird.
Literatur: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS), Nr. 25, 24. Juni 2007, Wissenschaft S. 67: Cord Riechelmann - “Geht der Teufel zum Teufel?”.
“Business Complete gibt es als Leistungspaket Business Call Complete oder Business Call Complete Premium im Rahmen eines Business Call 501, 551 oder 701 Vertrages bzw. als Leistungspaket Business Basic Complete oder Business Basic Complete Premium an einem Business Basic Anschluss.”
“Außerdem sagen wir Ihnen gerne, wie Sie Ihr Business mit Real ICT noch flexibler machen!”
Noch Fragen, wo die Prioritäten der Deutschen Telekom liegen, an wem oder was sie ihre Produkte ausrichtet und warum es der Deutschen Telekom wirtschaftlich so gut geht?
Ich hatte vor einiger Zeit schon mal etwas zu Dieter Bohlen und seinen Freunden geschrieben - Dieter Bohlen und DSDS: Meine Freunde bei der Bild-Zeitung.
Heute lese ich folgende Worte zu Dieter Bohlen und seinen Freunden:
“Und dennoch kommt man nicht darum herum, sich zu fragen, wie kaputt eigentlich ein Mensch sein muß, der überhaupt nicht nachdenkt, bevor er die mediale Aufbereitung seines Schicksals einleitet; der nicht erst ein paar gute Freunde anruft, mit denen er die Sache bespricht. Was aber das allertraurigste ist: Genau das hat Bohlen wohl getan - vom Nachdenken einmal abgesehen. Die „Bild“-Zeitung und RTL: Das sind seine besten Freunde.” …
Lesen Sie weiter: Dieter Bohlen meine Freunde: Bild-Zeitung und RTL ...
“Was für ein Mann! Fleiß, Bescheidenheit, Effektivität, Präzision, Sorgfalt und Pünktlichkeit gelten als Kern seiner Wirtschaftsphilosophie.” FAS über Maersk Mc-Kinney Moller.*
Maersk Mc-Kinney Moller steuert mit 93 noch als Aufsichtsratsvorsitzender Dänemarks größten Wirtschaftskonzern mit - A. P. Moller Marsk Gruppe mit über 110.000 Mitarbeitern in 125 Ländern und mit 450 Tochtergesellschaften - der 10 Prozent des dänischen Bruttosozialproduktes erwirtschaftet. …
Lesen Sie weiter: Maersk Mc-Kinney Moller ...
Wer Fragen zum andauernden Kursverlust der T-Aktie hat;
Wer sich fragt, warum der Deutschen Telekom / T-Com wohl im ersten Quartal 2006 500.000 Festnetzkunden ihren Telefonanschuss gekündigt haben;
Wer wissen will, warum ich über das Fernsehkabel gegenüber der Deutschen Telekom für weniger als dem halben Preis DSL- und VoIP-Flatrate erhalten kann; …
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Wie sich die Zeiten ändern oder auch nicht:
“Offenkundig gibt es Parallelen zwischen unseren heutigen Globalisierungsängsten und denen der früheren Epochen der Globalisierung. In den achtiziger und neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts ging in England die Sorge um vor einer deutschen Gefahr. Billige Arbeitskräfte und die Wucht der neuen deutschen Industrie könnten britische Produkte vom Markt verdrängen, hieß es damals. Der britische Gesetzgeber beschloß, daß deutsche Produkte mit “Made in Germany” gekennzeichnet sein müßten, um sie dadurch zu stigmatisieren.” *
Und dann setzte sich “Made in Germany” als Qualitätsauszeichnung durch … und heute heist es “Made in China”.
* Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 6. August 2006 S. 32, “Der Zusammenbruch - Die Gespräche über die Liberalisierung des Welthandels sind kollabiert …”
Franz Josef Wagner, “Bild-Kolumnist”, schreibt an die Affenhitze:
“… Ich hasse die Affenhitze. Ich hasse sie so sehr, daß ich mich nach einem kühlen Grab unter großen, grünen, schattenspendende Bäumen sehne. …”
Ich laß das mal so stehen.
Man könnte zwar was über Tod, Angehörige, Ernst … sagen.
Aber ein paar Zeilen weiter zeigt sich des Geistes Kind:
“… Alle Mädchen, denke ich, sind bereit zu explodieren. Was für ein Reinfall. Weidenschlaff, apathisch hängen die Mädchen in allen Kneipen herum. Sie sind zu müde zum Lächeln, zu müde zum Flirten, zu müde, um die Augen aufzumachen. …”
Aus der taz*:
“Revisionsrevision
“Wir brauchen eine Generalrevision von Hartz IV.”
Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber, CSU
“Es wird keine Generalrevision geben, höchstens eine Feinrevision.”
Ludwig Stiegler, SPD-Fraktionsvize
Das bereits geplante Fortentwicklungsgesetz für Hartz IV mit seinen siebzig Einzelmaßnahmen “ist eine Generalrevision”.
CDU-Sozialpolitiker Gerald Weiß
“Das Wort Generalrevision scheint ein weites Feld zu sein.”
Stefan Giffeler, Sprecher des Arbeitsministers Franz Müntefering, SPD
Extra-Kasten in der taz vom 30. Mai 2006 Seite 6: “Merkel will Hartz IV überholen” (Online-Version)
Der Kabarettist Georg Schramm, der Grund warum mir auch nicht so gute Ausgaben der Kabarettsendung Scheibenwischer gefallen, verlässt jetzt das - nach dem Ausscheiden von Dieter Hildebrandt - Dreiergespann mit Bruno Jonas und Mathias Richling.
Ob Georg Schramm nun den Rentner Dombrowski und Oberstleutnant Sanftleben gegeben hat, war mir eigentlich ganz egal. Er hat es geschafft Dinge auf den Punkt zu bringen, auch wenn diese eigentlich nicht kabarettistisch im eigentlichen Sinne waren.
So hat er seine Aussagen über die Wahrheiten nicht immer in Lustiges verpackt, sondern eher schon mal in Kantiges, Schroffes. Er bot zum Ende der Scheibenwischer-Sendungen etwas zum Mitnehmen, etwas Dauerhaftes an, was über das kurze Lachen und Amüsieren Bestand hatte und trotzdem seinen richtigen Platz im Kabarett hatte. …
Lesen Sie weiter: Georg Schramm verlässt Scheibenwischer ...
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