Einträge in der Rubrik: Nachgerechnet

Das Handelsblatt sollte beim Thema Elterngeld nachsitzen

Im Handelsblatt gibt es Gestern einen Artikel von Thomas Ludwig über den Erfolg des neuen Elterngelds.

Darin gibt es auch einen kleinen Kasten: “Elterngeld – so läuft es”:

“Höhe

Das Elterngeld beträgt 67 Prozent des entfallenden Nettoeinkommens (Durchschnitt der letzten zwölf Monate), …”

Ich bin sehr irritiert, dass ich in solch einem Qualitätsmedium wie dem Handelsblatt die – in meinen Augen – Desinformation einfach 1:1 übernommen sehe.

Das Elterngeld ist in Wirklichkeit wesentlich geringer!

Zuerst einmal fallen bei der Berechnung des Nettoeinkommens Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld weg. Diese zählen ja wohl auch zum durchschnittlichen Nettoeinkommen eines Jahres, aber nicht für unseren Gesetzgeber. Die irrwitzige Begründung: Es beruhe nach der Geburt auf Zufall, ob eine solche Einmalzahlung im Zeitraum des Elterngeldbezugs anfallen würde.

[...]

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Deutschland hat zu hohe Mobilfunkpreise - oder die Kunden nutzen zu teure Tarife

Ein Artikel bei Heise über aktuelle Umsatzzahlen der Deutschen Telekom enthällt ein interessantes Detail über die Umsatzzahlen von T-Mobile:

T-Mobile Deutschland

34,2 Millionen Kunden bei 4 Millarden Euro Umsatz

T-Mobile Weltweit (inkl. Deutschland):

112 Millionen Kunden bei 8,65 Milliarden Euro Umsatz

Das bedeutet, dass T-Mobile Weltweit insgesamt dreimal so viele Kunden hat wie in Deutschland allein, damit aber nur knapp das doppelte des Umsatzes schafft.

Oder anders ausgedrückt in den Ländern ausserhalb Deutschlands erwirtschaftet T-Mobile mit 77,8 Millionen Kunden gerade mal 4,65 Milliarden Euro Umsatz und in Deutschland mit 34,2 Millionen Kunden 4 Millarden Euro Umsatz.

Das sagt doch alles über das Preisniveau im deutschen Mobilfunkmarkt.

Und es sagt viel darüber, dass Mobilfunk-Kunden offenbar immer noch gerne einfach in den T-Punkt, in den Vodafone-Shop … gehen und sich zu ihren tollen Handys völlig überteuerte Verträge aufschwatzen lassen.

Online-Lexikon Wikipedia: Gedruckt in 100 Bände für 1495,- Euro

Das Online-Lexikon Wikipedia soll als gedrucktes Lexikon in einem Umfang von 100 Bänden, mit 80000 Seiten mit einem Preis pro Band für Subskriptionskunden (Vorbesteller) von 14,95, sonst für 18,50 Euro auf den Buchmarkt kommen. …

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Napster startet in Deutschland mit Musik-Flatrate

Napster will am 8. Dezember in Deutschland (napster.de)- “rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft” - mit seiner Musik-Flatrate starten.

Musik-Flatrate bedeutet, dass die Nutzer im Monat wahrscheinlich 14,95 Euro (9,95 plus 5,- Euro für die Möglichkeit, die Musik auf einem MP3-Player abzuspielen - “Napster To Go“) bezahlen, und sich unbegrenzt aus dem Repertoire um oder über 1 Million 1,5 Millionen Songs bedienen können.

Bedienen bedeutet DRM-geschützt auf dem PC * und auf MP3-Playern anhören - aber nicht brennen und auch nicht anhören, wenn das Napster-Abo abgelaufen ist. …

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Bahn-Fahrpreise: Vergleich mit variablen oder gesamten Autokosten?

Die Deutsche Bahn AG will wieder mal ihre Preise erhöhen. Für eine intensive Bahnbenutzung vieler Menschen sind diese aber schon seit sehr langer Zeit viel zu hoch.

Warum?

Der durchschnittliche mobile Mensch, den die Bahn auch erreichen will hat irgendwie ein Auto - es gibt auch viele ohne Auto, ich möchte mich für diese Betrachtung mal auf die mit Auto beschränken. …

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Praktiker-Baumärkte: Wieviel Prozent sind 16 Prozent Mehrwertsteuer?

Die Praktiker Baumärkte bieten in der Zeit vom 15.08. bis 20.08.05 auf Türen, Fenster und Bauelemente 16 Prozent Rabatt unter dem Titel: “Keine MWST zahlen!” an. (Quelle Praktiker-Werbeprospekt Frankfurt am Main KW 32.)

Rechnen wir mal nach: Ein imaginäres Produkt kostet netto ohne Mehrwertsteuer 86,21 Euro. Dazu kommt dann der reguläre Mehrwertsteuersatz von 16 Prozent, was 13,79 Euro entspricht. Somit kostet das Produkt an der Kasse 100,- Euro.

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