Das ist die ehrlichste Spekulation mit Kunst überhaupt
Ein Fonds, der Kunst kauft. Die Kunst wird z.B. 15 Jahre in einem dunklen Raum deponiert und danach wieder auf “den Markt geworfen”.
In der Reportage “Die Ware Kunst” auf 3Sat wurde gerade das die ehrlichste Spekulation mit Kunst genannt, denn man müsse nicht so tun, als ob man Kunst lieben würde.
Wenn man die ganze Reportage angeschauen hat, welcher Hype, welche Abläufe, Systeme, Spekulationen, Pushen und Fallen-Lassen auf dem Kunstmarkt stattfindet, dann kann ich da nur zustimmen:
Kunst-Fonds sind die ehrlichste Art der Spekulation mit Kunst überhaupt.
Abgelegt unter: Gelernt, Gesehen 8. September 2007 22:49
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2 Kommentare
Bernd | 5. November 2007 14:17
Ja, das ist ne Klasse Reportage. Aber da es ja bei Kunst-Fonds eh nur um die Rendite geht, wäre es eigentlich sinnvoller, die “Kunst” nicht im dunklen Raum verschwinden zu lassen, sondern zu verleihen. Natürlich könnte es sein, dass sich das aufgrund der höheren Versicherungsprämien nicht auszahlt, oder dass sich das Ausstellen der Kunst negativ auf die Preisentwicklung in den 15 Jahren auswirkt.
Der erste Gedanke ist der gute in der Kunst - in anderen Dingen ist es der zweite. - William Blake
Test | 14. November 2007 12:47
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