Deutsches Reinheitsgebot: Bier ohne Ruß, Pech und Ochsengalle - mit Gehirnwäsche
Nach dem deutschen Reinheitsgebot wird Bier nur aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser hergestellt. Wobei Hopfen auch häufiger durch Hopfenextrakt - ganz oder zum Teil ersetzt wird.
Gut ist halt so und kann man bei Brauereiführungen auch immer mal hören und sehen. Was ist aber das besondere daran?
In unserer regionalen Zeitung - “Höchster Kreisblatt” konnte ich jetzt lesen, dass dem Bier früher, um den Geschmack zu verbessern und die Haltbarkeit zu erhöhen unter anderem folgendes zugesetzt wurde: Kräuter, Ruß, Pech, Fliegenpilze und Ochsengalle.
Lecker.
Der Rest des Artikels im Höchster Kreisblatt lässt leider die Quelle des Marketing-Artikels erkennen:
Da wird vom Bier als Lebenssaft und Alleskönner gesprochen, dass bei mäßigem Konsum das Herzinfarktrisiko senken kann, der enthaltene Alkohol spült überschüssiges Cholesterin aus Zellen und Blutgefäßen und senkt damit die Gefahr von Bluthochdruck und Blutgerinseln. Und natürlich Bier sei kein Dickmacher, da es nach Wasser und Tee die wenigsten Kalorien enthällt.
Bleibt für mich festzuhalten: Früher wurde dem Bier allerlei undurchsichtiges beigefügt und heutzutage den Köpfen der Biertrinker. (Man kann ja durch Biertrinken heutzutage auch Regenwälder und Bolzplätze retten und Menschen und Kindern helfen.)
Ich sag ja immer, Drogendealer brauchen zwei was: Eine Droge die verdammt gut wirkt und gute Marketing-Abteilungen, die den Leuten die Droge als Heilmittel und Rettung der Welt anpreisen.
Abgelegt unter: Intern 20. April 2006 9:07
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