iPod Shuffle für den mobilen Hörgenuss von ZEIT Audio?

Ich habe gerade eine Werbemail im Rahmen eines Premiumnewsletters (irgendwie, irgendwo, irgendwann …) von Zeit.de erhalten.

Die Zeit bietet unter zeit.de/hoeren jetzt ein Audio-Abo an:

“Hier finden Sie die aktuellen Audio-Ausgaben von ZEIT (wöchentlich), ZeitWissen (alle 2 Monate) und ZEIT Geschichte (viermal im Jahr). Außerdem haben Sie Zugriff auf das komplette Archiv von ZEIT Audio und somit auf mehr als 1.700 Artikel mit über 30 Gigabytes.”

Alles schön und gut.

Aber das Schmankerl, die Aboprämie ist echt der Hit:

“Bestellen Sie jetzt das Audio-Abo für nur 7,50 EUR pro Monat und Sie erhalten dazu GRATIS einen iPod Shuffle mit 512 MB. Für den mobilen Hörgenuss von ZEIT Audio.”

Hallo?

iPod Shuffle - der welcher die Songs, hier Audio-Ausgaben der Zeit, in zufälliger selbst nicht zu beeinflussender Reihenfolge abspielt?

Oh ja, absoluter mobiler Hörgenuss - na mal sehen was ich jetzt hören werde - na und irgendwann kommt bestimmt auch mal die aktuelle Ausgabe, die ich mir gerade runtergeladen habe, weil sie mich interessiert hat. (Na ja, und wenn nicht höre ich sie vielleicht in drei Tagen.)

Lieber Gero von Randow, Thomas Brackvogel und Benjamin Minack es muss nicht nur wegen dem Namen ein Apple-Produkt sein und auf iPod hören.

Es darf auch ein anderer MP3-Player sein - ähnlich kostengünstig, aber mit freier Auswahl der Stücke.

Das klingt dann zwar nicht mehr nach iPod und nicht mehr so cool, aber eure Leser - Hörer - werden sich dann bestimmt nicht so verarscht vorkommen.

Euer Partner audible.de, mit dem Ihr die Zeit-Audio-Ausgaben wohl realisiert ist da einen Schritt weiter. Da gibt es einen iPod nano. Einen richtigen iPod, wo ich mir raussuchen kann, was ich hören will.*

Sozusagen mobiler Hörgenuss.

Deshalb steht bei audible auch geschrieben (auf einer Seite, die man leider nicht direkt verlinken kann):

“Der Zeit voraus: hörbar besser informiert und unterhalten – mit Hörbüchern von Audible und mit meinem neuen iPod nano!”

Herrlich doppeldeutig, oder?

*Dafür kostet das Abo natürlich auch mehr und hat eine längere Mindestvertragslaufzeit.

Abgelegt unter: Gesehen, Geworben, Kundenservice     21. July 2006 2:15

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11 Kommentare

  • Jimmy  |  3. August 2006 15:38

    Lieber Schreiberling,

    ja da hast Du augenscheinlich ein nettes Schmankerl zum Drüber-lustig-machen entdeckt, hihi. Was habe ich gelacht.
    Aber dann habe ich kurz nachgedacht und mich vage daran erinnert, dass der iPod Shuffle ja auch Lieder in vordefinierter Reihenfolge abspielen kann.
    Um Deine Zitatesammlung zu ergänzen, hier ein Zitat der Apple-HP zu der Funktionsweise des iPod Shuffle: “Mit der Einstellung für die Wiedergabe in Abspielfolge haben Sie die Kontrolle über die Wiedergabe Ihrer Songs.”
    Uff, da fand ich’s plötzlich gar nicht mehr so lustig, sondern eher witzlos. Und freute mich umso mehr nun bei der Zeit einen iPod geschenkt zu bekommen.
    Aber fairerweise hast Du den Kostenvorteil des Zeit-Abos genannt, das muss man Dir lassen.
    Naja, vielleicht klappt’s beim nächsten mal mit dem Lustigsein.
    Cool,
    Jimmy

  • André Fiebig  |  3. August 2006 15:47

    Na da bedankt sich der Schreiberling ;-) .

    Hast du natürlich recht und ich nicht richtig gelesen und leider noch nie einen besessen - da wird es Zeit für ein Zeit-Audio-Abo!

    “Mit der Einstellung für die Wiedergabe in Abspielfolge haben Sie die Kontrolle über die Wiedergabe Ihrer Songs.” Wiedergabe in Abspielreihenfolge - klingt für mich nach der Abspielreihenfolge in Musik-CDs.

    Ich habe selber noch nie einen iPod Shuffle besessen und testen können. Es klingt allerdings für mich etwas eingeschränkt - kann man das einzelne Album auswählen und wie werden einzelne Musikstücke - sprich Zeit-Audio-Folgen - behandelt, die nicht zu einem Album gehören?

    Das Ding hat ja kein Display - müsste wohl alles in iTunes eingestellt werden, denke ich mal.

    Nochmals danke. Aber dass Audible der Zeit voraus ist, ist trotzdem noch lustig, oder?

  • Jimmy  |  3. August 2006 15:52

    Never forget where you’ve got your Inhalte from.
    Nee, naja, hast recht, der Texter hat ein Lächeln verdient.

  • André Fiebig  |  3. August 2006 15:57

    Aber weil wir gerade so nett am Plaudern sind - gehe ich recht in der Annahme, dass Sie der Leiter Marketing und Vertrieb der Zeit online GmbH Benjamin Minack sind (Sie können auch gerne mit Ihrem richtigen Namen kommentieren - müssen es natürlich nicht, hier geht es auch annonym) - dann müssten Sie es doch genau wissen, wie sich der iPod Shuffle aus Ihren Zeit-Audio-Abos verhält.

    Schreiberling und Texter irgendwie musste ich da mal in meine Besucherstatistiken schauen …

  • André Fiebig  |  3. August 2006 16:09

    Falls Sie Herr Benjamin Minack sind und Sie doch nicht wollen, dass jemand weis, dass Sie nach Ihrem Namen gegoogelt haben, dann auf diese Seite gekommen sind und sodann diesen Artikel - mit einer völlig richtigen Anmerkungen - kommentiert haben, dann verweise ich auf folgende Aussage von mir: “Es stellt sich für mich unabhängig von diesem Fall die Frage, wann es sich letztendlich rumspricht, dass im Internet und bei Emails die IP-Adressen der Absender übertragen und von den Hostern standardmäßig in den Logfiles gespeichert, bzw. im Email-Header übertragen werden.” dort: http://www.finanso.de/blog/hartz-iv-umfrage-bewertet-die-bundesagentur-fuer-arbeit-sich-selbst/ oder diese Aussage: “Die Kommentare mit den Spam-Links werden vom Firmensitz von One Internet direkt - also auch mit der entsprechenden IP-Adresse - abgeschickt. Dümmer gehts nimmer.” dort: http://www.finanso.de/blog/one-internet-online-marketing-agency-kommentar-spam-und-versteckte-linkfarmen/ oder auf die Entwicklung folgender Geschichte: http://spreeblick.com/index.php?p=324 - welche urpsrünglich ihr Aufsehen erregendes Ende durch eben annonyme Kommentare aus dem betroffenen Unternehmen gewonnen hat.

    Das tut zu Ihrem Kommentar hier nichts zur Sache, da er wie gesagt völlig richtig ist und dankenswerter Weise von mir angenommen wird - es ist einfach ein kleiner privater Tipp.

    Wie Sie verhindern können, dass solch ein Kommentar auf einen Unternehmenssitz, auf Suchbegriffe und dergleichen zurück zuführen ist, kann ich Ihnen das auch gerne sagen - meine Email-Adresse steht im Impressum.

  • André Fiebig  |  3. August 2006 16:12

    P.S.: Ihre IP-Adresse ist natürlich nicht direkt auf eine einzelne Person zurück zuführen - nur auf das Unternehmen, in dem der Rechner steht, von dem aus der Besuch erfolgt.

    Es handelt sich nur auf Grund der gleichzeitigen Google-Suche um eine Frage, ob Sie Herr Benjamin Minack sind.

  • Jimmy  |  3. August 2006 16:56

    Nein, mit der Annahme liegst/liegen Du/Sie leider daneben ;)
    Mit Texter war der Werbetexter von Audible gemeint …
    Trotz alledem weiß ich, wie der iPod Shuffle funktioniert. Die Reihenfolge lässt sich in der Tat über iTunes definieren. Das mangelnde Display kann man verschmerzen, weil 512 MB ja nicht sooo viel Dateien zulassen. Die Titel lassen sich nur jeweils weiterskippen.

    Bestes.
    Jimmy

  • André Fiebig  |  3. August 2006 17:13

    Na gut. Dann lassen wir das mal so stehen ;-) .

    Ich plaudere normalerweise nicht über die Herkunft meiner Besucher. Ich fande es nur im “öffentlichen Interesse” eine eventuelle Aussage eines Unternehmens wie: “Und freute mich umso mehr nun bei der Zeit einen iPod geschenkt zu bekommen.” richtig einzuordnen.

    Dann nochmals Danke für deinen Kommentar Jimmy.

  • André Fiebig  |  3. August 2006 17:14

    Ach so zum Werbetexter von Audible - wirklich grandiose Leistung. Wird vielleicht dem Partner Zeit Online nicht so gefallen - die Zeit ist aber auch echt selber schuld, bei dem Namen. ;-)

  • ivana  |  5. August 2006 01:00

    du hast doch nichts anderes zu tun… hauptsache aufregen. nicht, dass du noch einen Herzinfarkt bekommst! immer schön ruhig bleiben!

  • André Fiebig  |  5. August 2006 01:19

    Hallo ivana, es freut mich, dass offenbar die Damen und Herren dazu gelernt haben und - jetzt leider unsachliche Kommentare - per Hamburger DSL-Anschluss und nicht mehr aus einem Verlag mit fester IP-Adresse verbreiten.

    Das meinte ich weiter oben mit dazulernen - ein erster Schritt.

    Edit: Rest gelöscht.

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