“Made in Germany” - billige deutsche Arbeitskräfte

Wie sich die Zeiten ändern oder auch nicht:

“Offenkundig gibt es Parallelen zwischen unseren heutigen Globalisierungsängsten und denen der früheren Epochen der Globalisierung. In den achtiziger und neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts ging in England die Sorge um vor einer deutschen Gefahr. Billige Arbeitskräfte und die Wucht der neuen deutschen Industrie könnten britische Produkte vom Markt verdrängen, hieß es damals. Der britische Gesetzgeber beschloß, daß deutsche Produkte mit “Made in Germany” gekennzeichnet sein müßten, um sie dadurch zu stigmatisieren.” *

Und dann setzte sich “Made in Germany” als Qualitätsauszeichnung durch … und heute heist es “Made in China”.

* Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 6. August 2006 S. 32, “Der Zusammenbruch - Die Gespräche über die Liberalisierung des Welthandels sind kollabiert …”

Abgelegt unter: Gelesen     6. August 2006 9:57

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1 Kommentar

  • Overclocking  |  7. September 2006 19:43

    Also teuer sind die deustchen Arbeitskräfte mittlerweile , richtig. Dennoch ist die Qualität oftmals genauso “gut” oder schlecht, wie man es sagen / hören will.

Kommentare geschlossen.

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