Mattel sucht noch billigere Spielzeug-Produktion als in China

Es ist wirklich wie ein Schlag ins Gesicht der Kinder, die Fisher-Price-Spielzeug und Barbies - und das andere von Mattel - als giftiges Spielzeug zur Gewinnsteigerung im Kinderzimmer stehen haben:

FTD “Doch der Konzern sei dabei, sich verstärkt anderen Lieferländern zuwenden, … Sorge um die Produktqualität sei nicht der einzige Grund: “Schon vor den jüngsten Rückrufen hat Mattel sich wegen der steigenden Arbeits- und Energiekosten in Ländern wie Vietnam oder Moldawien umgeschaut”, …”

Das heißt für Mattel ist die Blei-vergiftete Produktion in China nicht billig genug, um die Gewinne zu maximieren, nein jetzt werden Länder wie Vietnam und Moldawien als Ort zur Spielzeugproduktion in Betracht gezogen.

Warum auch die wohl jetzt in China einsetzende Entwicklung hin zu einer ungiftigen Produktion unterstützen? Nein Gewinne, Gewinne, Gewinne.

In noch billigeren Ländern als China gibt es mehr Gewinne, Gewinne, Gewinne und natürlich auch viel weniger Gift und Blei im Spielzeug. Ja natürlich!

Und für die Imagekampagne sieht es natürlich viel schöner aus, wenn da steht, dass weniger Spielzeug in China produziert wird, Ob es an anderen Produktionsorten nicht nur billiger, sondern vielleicht auch noch giftiger zugeht: Scheiß drauf - das Image zählt. Und: Gewinne, Gewinne, Gewinne.

Also liebe Eltern: Lesen Sie die Werbe-Anzeigen, mit denen Mattel sie beruhigen will und kaufen Sie kräftig Mattel-Spielzeug aus China,Vietnam und Moldawien oder weis der Teufel woher, denn es besteht keine Gefahr für Gehirnschäden, Lernprobleme und Wachstumsverzögerungen durch Blei in Mattel-Spielzeug.

Und wenn Zweifel bestehen: Einfach noch einmal die Imagekampagne reinziehen und sich dadurch beruhigen lassen, dass ein Teil der Spielzeug-Produktion von Mattel aus China in noch billigere Länder wie Vietnam und Moldawien verlagert wird.

Und wenn Sie dann noch Zweifel haben, in welchem Giftverseuchten Loch vielleicht produziert wird, lassen Sie sich von der Mattel-Imagekampagne beruhigen!

Literatur: Financial Times Deutschland: “Mattel ruft erneut Spielzeug aus China zurück” 6. September 2007, Seite 6.

Abgelegt unter: Gelernt, Gelesen, Unternehmen     7. September 2007 9:47

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1 Kommentar

  • adel erenyi  |  3. February 2008 13:02

    an die gescheftsleitung
    guten tag, ich möchte mich informieren, ob Sie interesse haben, neue spielsachen zu produzieren. ich bin künstlerin und pädagogin und habe verschiede spielsachen in einem neuen bereich entworfen, entwerfe, die es noch nicht gibt. bitte um antwort
    mfg
    adel erenyi

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