Reizvolle Spam-Mail: 20 Prozent Provision von 6,5 Millionen Dollar

Es gibt sicherlich einen Typ Mensch, oder Situationen und Verfassungen im Leben wo man auf solche Spam-Mails hereinfällt:

“Lieber Herr,

Mein Name ist ATKINSON GEORGE, bin ein 40 jähriger Anwalt aus Cape Town, South Africa.

Einer meiner 15 Jährigen Klienten ,ein Deutscher Namens Gunter Haymann, welcher über 18 Jahre für eine Diamanten Bergbaufirma ( Debsawna Diamond Company pty Limited) gearbeitet hat, ist leider im November 2003 in einem Autounfall verunglückt.

Herr. Hayman ist an den Folgen seiner Verletzungen im Krankenhaus von South Africa verstorben. Aus seiner Tätigkeit als Bergbauunternehmer und Contractor ist ein ansehnliches Vermögen angewachsen und betrug bei seinem Ableben rund 6.5 Mio $.

Während der Jahre unserer Zusammenarbeit hat sich ein großes Vertrauen zu mir gebildet und nach seinem Tode konnte ich sogar seine Prokuristin anstellen. Todtraurig hat sich bis zumheutigenTagkeinVerwandteroder Angehöriger gemeldet um das Vermögen zu übernehmen.

Bei uns in South Africa besteht ein Gesetzt , dass Vermögen welche nicht innert 3 Jahren in Anspruch genommen werden an die Regierungskasse übergehen. Dies möchte ich mit allen Mitteln verhindern.

Aus diesem Grund habe mich bemüht über eine Security Firma und einem Sperrkonto ( Safe Deposit Box ) das Vermögen zu sichern damit es nicht an die Regierung zurückfällt.

Ich suche ferner aus diesem Grund, einen europäischen Partner mit welchem ich einen Vertrag abschliessen kann und über ihn (Firma, Name, Adresse, Tel, und Fax etc,) diese Geldtransaktion abwickeln zu können.
Dieser Partner würde für seine Dienste mit 20% Provision belohnt.

Gerne würde ich von ihnen erfahren ob sie an so einem Projekt interessiert wären? ich werde mich auf eine Rückantwort freuen.”

Es klingt einfach zu verlockend, auch wenn es nur eine Abzocke ist und man am Ende um Geld betrogen wird und nichts erhält.

Ich weis nicht, welchen Betrag man dann für irgendwelche Gebühren, die man dann selbst erst mal vorstrecken soll, am Ende verliert.

Wie viele Menschen müssen auf solch eine Spam-Mail hereinfallen, damit es sich rechnet die Email-Adressen zu sammeln, (zu kaufen), den Text einigermaßen gut zu übersetzen, irgendwelche Server einzurichten, von denen man nicht nachvollziehbar die Spam-Mails verschicken kann und dergleichen mehr?

Wie viele Menschen in Deutschland müssen auf diese oder ähnliche Spam-Mails hereinfallen und wie hoch muss der abgezockte Geldbetrag sein, damit es sich rechnet?

Klingt nach einem ganz normalem Geschäft, mit Kosten, Einnahmen und Gewinn - es ist aber ein Verbrechen, wo vielleicht einfältige Menschen um ihr vielleicht letztes Geld betrogen werden.

Abgelegt unter: Gewarnt, Kassiert     6. August 2006 17:29

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2 Kommentare

  • mdo  |  2. September 2006 21:00

    Geld verlockt wohl immer. Vor kurzem habe ich aber tatsächlich erlebt, dass jemand — den man vielleicht grenzwertig noch als Jugendlichen bezeichnen könnte — eine solche E-Mail tatsächlich ausgedruckt und mitgenommen hatte, um mit einem Bekannten zu besprechen, ob er das machen solle …

  • Klaus  |  19. October 2006 19:46

    Wirklich einfältig ? Oder siegt mal wieder die Geldgier über die natürliche Vorsicht ?

Kommentare geschlossen.

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