Saturn Frankfurt-Zeil: Behinderte dürfen auch in die obere Etage, raus müssen sie betteln
Der Saturn in Frankfurt am Main auf der Zeil gestaltet sich beim betreten natürlich behindertengerecht.
Es gibt auch in die zweite Saturn-Etage neben der Rolltreppe einen Fahrstuhl (insgesamt Etage 5 des Gebäudes, da unten drunter noch drei Etagen Esprit-Shop).
Mit dem Fahrstuhl herunter kommt man nur aus der unteren Saturn-Etage. In der oberen Saturn-Etage ist der Zugang zum Fahrstuhl verboten und blockiert – nur ein Aussteigen aus dem Fahrstuhl ist erlaubt und möglich.
Ich bin mir sicher, dass behinderte Kunden, ebenso wie Mütter und Väter mit Kinderwagen nicht gezwungen sind die Rolltreppe herunter zu schlittern.
Nur es ist dort für diese kein Ansprechpartner zu finden, der die Blockade zum Fahrstuhl frei macht.
Da heißt es lange suchen bis man einen Ansprechpartner findet, der einen auch noch glaubt, dass man mit den ausgesuchten Produkten von Saturn nicht gleich bis ganz unten durchfahren will, sondern eine Etage drunter aussteigt und bezahlt.
Lieber Saturn auf der Zeil, da gibt es doch bestimmt noch bessere Möglichkeiten, als die betroffenen erstmal unbekümmert hochfahren zu lassen, ihnen runterwärts aber große Steine in den Weg zu legen.
Ihr seid doch ein supermodernes Unternehmen, was supermoderne technische Spielereien verkauft und sich damit auch super auskennt.
Da findet sich sicherlich eine bessere Lösung, stimmst?
Abgelegt unter: Kundenservice, Nachgeschaut 8. September 2005 8:32
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:
Saturn-Frankfurt und Bauknecht: Haushalts-Messe und große Altwarensuche
Bundestagswahl: Wie geheim ist eine geheime Wahl vor einem Fenster zur Straße?
Deutsche Telekom oder 2 MBit DSL-Anschluss inkl. Flatrate für 19,95 Euro
1 Kommentar
meiner | 1. April 2006 23:25
gut gedacht ;-)
Kommentare geschlossen.