Stoiber: Nachhilfe im Rechnen und Denken aus dem Osten
Zu Stoibers Spruch:
“Ich akzeptiere nicht, daß der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird. Die Frustrierten dürfen nicht über Deutschlands Zukunft bestimmen”
gibt der Sachsen-Blog ein paar nette Rechen- und Denkhilfen an Herrn Stoiber:
Die Denkhilfen:
“Möglichkeit 1
Die “Frustrierten” im Osten machen durch ihre Stimmabgabe Angela Merkel zu Bundeskanzlerin. Das frustriert Edmund Stoiber, weil ja der Osten bestimmt hat, wer es wird. …”
“Möglichkeit 2
Der “Osten” stimmt mit großer Mehrheit für die SPD und sorgt somit dafür dass sie stärkste Kraft wird und Gerd Schröder Bundeskanzler bleibt. …”
“Möglichkeit 3
Der “Ost3en” geht geschlossen nicht zur Wahl. Das wäre zwar wirklich nicht gut, aber was macht man nicht alles, um Edmund nicht zu frustrieren. Aber Halt! Dann fehlen der Union auf einmal ein haufen Stimmen und dieser große Haufen Nordrhein-Westfälischer SPD-Stammwähler sorgt dafür, dass Gerd Kanzler bleibt. Dann hätte ja der Osten zumindest indirekt bestimmt, wer Kanzler wird. Es ist schon frustrierend. …”
Die Rechenhilfen:
“… und das ist einfache Mathematik:
Bei der letzten Wahl haben insgesamt 48,5 Millionen Menschen gewählt, davon 39,7 Millionen aus West- und 8,8 Millionen aus Ostdeutschland. In Bayern haben 8,9 Millionen gewählt, in NRW 10,6 Millionen. Fällt da was auf?
Der Osten hat genauso darüber entschieden entschieden, wer Bundeskanzler wurde, wie Bayern oder NRW.”
Ich finde es eigentlich auch müßig über Herrn Stoiber Worte zu verlieren und über Deutsche Geschichte, die Gründe der Teilung, die unterschiedlichen Vorraussetzungen, den Marshall-Plan, Bayerns Vergangenheit… zu diskutieren, aber wie lautgeben.de schon sagt, dass muss ich einfach verlinken.
Abgelegt unter: Politisches 12. August 2005 23:41
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