Übertragung und Ansteckung von Krebs
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) hat in ihrer aktuellen Ausgabe einen Artikel über Tasmanische Teufel und die Bedrohung der gesamten Population durch Krebs.
Der Krebs wird in diesem Fall von Tier zu Tier übertragen. Bei den Tasmanischen Teufeln zumeist durch die ständigen gegenseitigen Rangeleien und Bisse - vor allem beim Fressen.
Der Artikel geht auch darauf ein, dass eine Krebsübertragung auch von Mensch zu Mensch stattfinden kann. In seltenen Fällen ist es in der Transplantationsmedizin möglich, dass Krebszellen vom Organspender an den Organempfänger übertragen werden und dort auch tatsächlich Krebs verursachen.
Die geschieht aber nur dann, wenn Organspender und Empfänger sehr nah verwandt sind - “… vermutlich, weil sich auch die Immunsysteme vom Empfänger und Spender sehr ähnlich sind.”
Die Frage die ich mir stelle ist, ob es wirklich nur in der Transplantationsmedizin zur Krebsübertragung bzw. Ansteckung von Mensch zu Mensch kommt.
Das kann aus meiner Sicht verneint werden, wie das Beispiel des Gebärmutterhalskrebses zeigt. Dieser wird bei Frauen durch Viren (humane Papillomviren (HPV)) ausgelöst, mit denen sie zumeist als Jugendliche beim Geschlechtsverkehr infiziert wurden.
Ich glaube, dass es in Zukunft noch etliche neue Erkenntnisse zur Übertragung und Ansteckung von Krebs geben wird.
Literatur: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS), Nr. 25, 24. Juni 2007, Wissenschaft S. 67: Cord Riechelmann - “Geht der Teufel zum Teufel?”.
Abgelegt unter: Gelesen 26. June 2007 11:00
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