Ulrich Wickert: Käse ist eine Aufbewahrungsform für Milch
Ulrich Wickert in einem Interview mit arte auf der Frankfurter Buchmesse, wo er sein glaube ich den Kriminalroman “Der Richter aus Paris” vorstellte: : Käse ist eine Aufbewahrungsform für Milch.
Er plauderte um einen Bezug zu Paris herzustellen etwas über seine Zeit in Paris und über das benachbarte Käsegeschäft, wo immer lange Schlangen standen und auch der französische Präsident anstand.
Es lockte ihn in das Käsegeschäft, nur kannte er sich nicht damit aus und da es da nur Käse gab getraute er sich nicht hinein. Also machte er eine Reportage über das Käsegeschäft und ließ sich einfach den ganzen Käse erklären.
Daraus entwickelte sich eine Freundschaft zum Inhaber und eine große Käsekunde mit wohl etlichen Publikationen zum Thema Käse.
Käse als Aufbewahrungsform von Milch: Ulrich Wickert beschrieb, dass Käse früher nur in den ärmeren, vor allem bäuerlichen Schichten hergestellt und vor allem gegessen wurde.
Käse war ganz einfach eine Möglichkeit die Kalorien, den Nährwert der Milch zu lagern.
In den oberen Schichten wurde Käse als Armen-Speise verpönt und demzufolge auch nicht gegessen. Selbst in neuerer Zeit wäre bei französischen Staatsempfängen wohl ein Käsegang beim Essen dabei, würde aber nicht in der offiziellen Menüfolge ausgewiesen.
Etwas subjektiv belangloses zum Interview (deshalb schreibe ich das hier überhaupt):
Ich habe noch nie einen Menschen so Käse sagen hören, und das auch noch jedes mal. Es war eine harte Betonung des ä, vielleicht so wie Kääse. Es klang irgendwie sehr seltsam, aber irgendwie dann auch wieder angenehm, so dass ich mich schnell daran gewöhnte.
Ich glaube bei Harald Schmidt war es mal, dass darüber diskutiert wurde, dass Fernsehen dick macht - rein optisch. Ulrich Wickert ist ja nun weit weg davon dick zu sein, genauer er ist schlank.
Nur was das komische war, dass er live trotzdem schlanker wirkt als im Fernsehen.
Was ich mich noch an Belanglosigkeiten bei diesem Interview mit Ulrich Wickert fragte: Warum haben Menschen (die ich kenne) die einen engen Bezug zu Frankreich haben irgendwie einen (für meine ungebildeten Augen) französischen Habitus?
Ulrich Wickert erinnerte mich irgendwie in diese Live-Situation an einen ehemaligen Professor von mir. Dieser war sicherlich ähnlich eng mit Frankreich verbunden wie Ulrich Wickert, und irgendwie sehen sich beide vom Habitus her ähnlich und beide wirken auf mich wiederum französisch.
Liegt das an Vorfahren, wo es einen wieder hinzieht, nimmt man wenn man lange dort lebt, oder aufwächst irgendetwas äußerliches an (ja ist Quatsch), oder zieht es, bzw. die Eltern nach Frankreich, weil man wegen des französisch-ähnlichen Habitus von außen so gesehen wird?
Wie auch immer, zur Geschichte des Käse weiß ich jetzt, dass es eine Aufbewahrungsform von Milch ist.
Noch zur Frankfurter Buchmesse:
Der Deutsche Film auf der Frankfurter Buchmesse: Da oder doch nicht da?
Abgelegt unter: Erlebt 21. October 2005 11:43
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