Warum ich Gregor Gysi mag
Wenn ich mir Fernsehsendungen zum Wahlkampf anschaue, dann geht es mir wie Udo Vetter. Was ich da höre, bringt mich vom Wählen ab.
Wen ich mag, gerne zuhöre und wer für mich logisch und ehrlich diskutiert und argumentiert ist Gregor Gysi.
Ich möchte das mit einem taz-Artikel deutlich machen:
“Gysi ist wie immer. Er verstellt sich nicht. Selbst bei sengender Hitze trägt er einen dunklen Anzug.
Gysi verführt das Volk nicht, er betört es. Er wirft seine große Illusionsmaschine an. Er erklärt detailliert, wie im Land alles besser werden könnte. Dass man nur dies logischer organisieren und jenes vernünftiger regeln müsste. Dass man sich im Bundestag nur zusammensetzen und miteinander reden brauchte. Er lässt alle davon träumen, in der Politik könnte es rational zugehen.
Gysi kann das deswegen, weil er von dem, was er sagt, überzeugt ist. Er ist kein Scharfmacher. Er ist ein moderner Demagoge. Er meint es gut. ”
Ja das ist naiv. Aber ich frage mich schon lange, warum in unserer Parteien-Demokratie nicht die Vernunft - es muss nicht die von Gregor Gysi sein - siegt. Warum werden nicht die Dinge logisch, ohne Machtgeschacher angegangen?
Ist das wirklich zu viel verlangt, dass genau das getan wird, was das beste für das Land ist?
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Abgelegt unter: Politisches 13. September 2005 19:25
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2 Kommentare
blogschocker | 15. September 2005 12:45
Tja, wir leben leider nicht im StarTrek-Universum - wo jeder nach seinen Möglichkeiten verucht, das Beste für alle zu erreichen…
blogschocker
André Fiebig | 15. September 2005 13:46
Aber dafür haben wir eben Politiker…
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