Wie lebt es sich ohne Besucher-Counter in Blogs?

Es macht ja viel Spaß regelmäßig auf seine Blog-Statistiken zu schauen. Was lesen die Besucher, wo kommen sie her (Google, Link oder direkt) und wie viele sind es denn überhaupt.

Ich habe auch gerne meine Blog-Statistiken angeschaut und teilweise mehrere Counter-Anbieter gleichzeitig getestet. Ist das nun sinnvoll oder lenkt diese Statistikschauerei vom eigentlichen ab?

Gerade versuche ich das mit einem Selbstversuch - gar nichts schlimmes - herauszufinden. Alle Blog-Counter sind seit ein paar Tagen rausgenommen.

Irgendwie ist das angenehm, fehlt aber auch ein wenig, genau so wie die fehlenden Adsense-Statistiken nach dem ich Google-Adsense rausgenommen habe (kommt aber beides in irgendeiner Form wieder).

Trotzdem überwiegt das angenehme an dem Umstand der Counterlosigkeit.

Bleibt für mich die Frage: Wie wichtig sind Besucher-Counter in Blogs?

Abgelegt unter: Intern, WebWork     22. November 2005 16:09

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Blog-Statistik: Die Neugier siegt

Google Analytics: Welche Möglichkeiten haben Blog-Statistik-Anbieter?

Ich wär so gerne werbefrei - oder was ist ein kommerzielles Blog?

Google-Adsense erst bei hohen Besucherzahlen?

8 Kommentare

  • marcel  |  22. November 2005 17:33

    Siehe meine Antwort auf http://www.finanso.de/blog/ist-nach-meiner-schreibpause-hier-noch-jemand-da/

    Genau das gleiche hier: Im Prinzip kommt es darauf an, für wen du das blog betreibst. Wenn der einzige Grund, das hochgeilen beim anblick der statistik ist, dann lebt es sich u.U. schlecht ohne jene. Aber da es dir ja noch gut geht, wird das wohl nicht der Haupgrund bei dir sein ;-)

  • Amtsleiter  |  22. November 2005 18:26

    Ich brauche so einen Counter nicht. Mir reichen die Serverstatistiken.

    Gerade wenn der Counter wenig anzeigt hat man als Leser den Eindruck auf der Seite wäre nix los.

  • Gerald Steffens  |  22. November 2005 18:57

    ich denke, so ein counter kann ein anreiz sein, immer wieder fleissig weiter zu bloggen um sich an den steigenden besucherzahlen zu erfreuen. ohne counter fehlt ein wenig die info, ob man vor leeren rängen postet oder ob das stadion ausverkauft ist ;-)

  • André Fiebig  |  22. November 2005 19:12

    @Amtsleiter: “Ich brauche so einen Counter nicht. Mir reichen die Serverstatistiken. Gerade wenn der Counter wenig anzeigt hat man als Leser den Eindruck auf der Seite wäre nix los.”

    Na du, mache mal keinen Selbstbetrug. Die Serverstatistiken zählen ja auch die ganzen Bots - nicht nur Google, MSN und Yahoo, sondern auch die ganzen Ping-Services, Feed-Verzeichnisse etc. mit.

    Ich habe das bei mir mal aus Spaß verglichen: 10 bis 20 Prozent der angegebenen Besucher in den Statistiken waren richtige Besucher.

    Das Verhältnis wird natürlich bei einer großen - echten - Besucherzahl besser, weil die diversen Besuche der Bots ja nicht im gleichem Umfang zunehmen.

    @marcel: Entschuldige, dass dein Kommentar so lange warten musste. Ich habe einen ganz einfachen Spam-Schutz eingestellt: Ab einem Link im Kommentar wird moderiert. Das hält bei mir 100% der Spammer in der Moderation fest. Ich muss die dann trotzdem noch jeden Tag alle durchschauen - macht keinen Spaß, vor allem weil man nicht weiß, ob man jemanden ausversehen mit raus haut.

  • André Fiebig  |  22. November 2005 19:14

    @Gerald: Ausverkaufte Ränge - das ist doch gleich Server-down, oder?

    Aber bei dir dürfte es nach meinem Eindruck ganz gut aussehen, stimmts?

  • bloxperiment  |  23. November 2005 20:15

    ich finde die “allgemeincounter” vollkommen sinnlos, da sie *nichts* aussagen. du weißt nicht mal, ob sie bot- und wurmverkehr ausblenden.

    was *richtig* sinnvoll ist: wenn du die aufrufe einzelner beiträge tracken kannst. dann siehst du in echtzeit, welche du dir hättest sparen können :-)

  • Hendrik  |  24. November 2005 12:17

    Interessante Frage.
    Wirklich sinnvolle Statistiken dienen ja nicht nur zum virtuellen Schwanzvergleich, sondern helfen bei der Optimierung des Contents, der Auswertung des Leseverhaltens der User, und natürlich auch bei der Motivation des Bloggers.
    Meiner bleibt vorerst drin.

  • André Fiebig  |  26. November 2005 11:06

    “… bei der Optimierung des Contents, der Auswertung des Leseverhaltens der User …”

    Das ist es, an was ich zweifle, bzw. versuche herauszufinden, wie es ohne ist.

    Die Hypothese dahinter: Ohne Counter werden die Inhalte besser - wirklich am Inhalt orientiert.

    Bezüglich des Leserverhaltens glaube ich, dass es mit ein paar Grundregeln - vor allem weiterführende, thematisch passende Artikel verlinken - und selbst nachschauen sehr gut ohne Counter funktioniert.

    Aber wie gesagt: Hypothese. Ob es für mich stimmt werde ich sehen. Bisher bin ich nach den ersten Tagen sehr zufrieden.

    Vielleicht ergibt sich für mich als Lösung ein Mittelding: Absolute Benutzerzahlen ja - damit man weis, was überhaupt los ist, aber auf Details wie Herkunft, Suchbegriffe, besuchte Seiten etc. verzichten.

    Das könnte zum Beispiel - wenn man es benutzt - die Google-Adsense-Statistik sein. Da hat man die Anzahl der Pageviews (ohne Robots etc.) und die Einnahmen pro Tag. Sonst nix (wenn man keine Channels benutzt, um Adsense besser zu verfolgen).

    Vielleicht ist das auch ein Gedanke dahinter, dass Google für Adsense keine besseren Statistiken anbietet, denn vorliegen tun die garantiert.

Kommentare geschlossen.

Aktuelle Artikel

Kategorien

Blogroll

Archiv